Heute war ich ja zuhause, weil ich den Büroschlüssel im Bureau vergessen hatte – eigentlich eine gute Wahl, ich konnte so ausschlafen und mich endlich ganz und gar der Magisterarbeit widmen, die ich für einen Bekannten zur Korrektur lesen sollte.
Ich mag es, Magisterarbeiten zu lesen. Sie entstehen normalerweise unter enormen Druck. Zeit, innerer Anspruch, äußere Vorstellungen, alles findet sich hier in einer Ehrlichkeit zusammengepreßt, die viel aussagekräftiger ist als ein Gespräch… außerdem lernt man immer wieder etwas neues. In diesem Fall zu Japan. Viele Dinge hatte ich vielleicht am Rande schon einmal gehört, aber so zusammengestellt noch nie und vieles war ganz und gar neu. Ein Vergnügen…
Sonst ist freilich nichts passiert, was erwähnenswert wäre. Auch etwas gutes…







