Heute waren zwei schöne Momente im Büchertempel:
- ich war morgens der erste und fast eine Stunde lang allein. Gut, die Luft war extrem stickig, aber die Atmosphäre war traumhaft! Hoffentlich schaffe ich es mal, schon um 6 Uhr da zu sein. Schwer für einen Langschläfer für mich, aber sicher gut für die Seele…
- heute habe ich zum ersten Mal genügend Zeug zum Aufarbeiten bekommen, daß ich ab morgen zumindest ein paar Tage lang im Büchertempel arbeiten kann, ohne daß ich stundenlang Leerlauf habe. Das klingt wahrscheinlich blöd… aber ich brauche das. Arbeit macht ja eigentlich nie so richtig Spaß, aber wenn man sich nicht langweilt, dann ärgert sie einen auch nicht und man fühlt sogar eine gewisse Befriedigung.
Übrigens habe ich bei dieser Gelegenheit bemerkt, daß ich trotz allem doch noch mehr von Musiknoten verstehe, als ich dachte. Puh! Ich dachte schon, ich versage da völlig und werde dann rausgeworfen…
Freilich gibt es nichts Gutes, worauf nicht sofort etwas Schlechtes folgen würde: ich mußte meinen Eltern versprechen, am Ostersonntag mit Guradono bei ihnen zum Essen zu erscheinen… ihr glaubt ja gar nicht, wieviel Lust ich darauf habe… aber Eltern sind wie Mitarbeiter und beide sind wie Naturkatastrophen: man kann ihnen nicht entgehen, sie brechen ganz plötzlich über einen hinein und alles, worauf man hoffen kann, ist, möglichst unversehrt zu überleben…
Und jetzt ins Bett! Morgen muß ich wieder um 5 Uhr hoch…







