Donnerstag, 10. Januar, 2008...7:58 Uhr nachmittags

Erfolgserlebnis…

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Auch wenn ich ein wenig japanisch kann… die Hauptschriftzeichen, Kanji genannt, verstehe ich kaum. Während sich Freund Boswell an das gefühlte 20 000. Kanji heranlernt, kann ich vielleicht einmal fünf oder auch zehn.

Umso schöner, wenn ich auch mal ein Erfolgserlebnis habe. Neulich habe ich nämlich meine ganzen japanischen CDs in ITunes eingespielt, aber vergessen, die Transkriptionen dazu einzutippen. Deswegen ist es im Moment immer ein Glücksspiel, wenn ich eine japanische CD anhören will: Welches unverständliche Geschreibsel ist denn die Musik, die ich hören will?

Heute wollte ich Musik zu “Aa Megami-Sama!” (Auf Japanisch: ああ女神さま!) anhören, in Deutschland besser bekannt als “Oh My Goddess!” Also suchen, irgendwo muß die Platte doch sein… ah, sieht das nicht so ähnlich aus? Hm…

Nee, habe Musik zu einem anderen Anime erwischt, den ich als solchen eigentlich gar nicht kenne: “Megami Paradise” (女神天国). Das ist ein Manga und Anime, die außerhalb Japans (und wahrscheinlich auch innerhalb) derart obskur ist, daß ihn selbst unser verläßlicher Nerdbegleiter Wikipedia nur in seiner japanischen Inkarnation kennt… Verdanke die CD einem entfernten Bekannten von Freund Boswell, nennen wir ihn Dumbrinsky, einem klassischer Otaku…

Aber, der Clou: wenigstens zwei Kanji, nämlich die für Frau/Frauen (女 onna) und Gott/Götter (神 kami) habe ich richtig erkannt. Zusammen bilden sie das Wort megami, also Göttin/Göttinnen…
Das ist doch schon etwas. Und soo schlecht ist die Musik auch nicht. Kann man schon anhören…

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